Gruppe / Wer wir sind.
Unsere Gruppe hat sich spontan im Sommer 2018 gebildet. Wir waren 10 Personen, gesellschaftlich und kulturell interessierte Bekannte, Freunde und auch Kollegen aus dem kreativen Bereich – mit einem Film-, Theater-, Werbung- und Bildungsarbeit-Schwerpunkt. Die Idee, gemeinsam ein Haus zu bewohnen, interessante Projekte zu realisieren und ein Stadtviertel zu beleben, hat uns sofort begeistert. Wir möchten das Haus dauerhaft gestalten und pflegen, aber nicht besitzen. Wir wollen Nutzen aus der Gemeinschaft ziehen, keine Rendite. Inzwischen ist unsere Gruppe auf ungefähr 70 Interessierte gewachsen.
Wir sind offen für neue Ideen, Kooperationen mit anderen Gruppen und Initiativen und sehen der Zukunft gelassen entgegen. Unsere Lernkurve ist hoch, unser Elan ungebrochen.

Für uns kommen die gemeinschaftlichen Wohnprojekt-Vorhaben, die gerade in Frankfurt und Umgebung als „Das neue Frankfurt“ angeschoben werden, genau richtig. Wir sehen uns als Menschen, die sich dort einbringen und leben wollen.
Ingeborg & Otmar



Wir möchten im Hilgenfeld wohnen und uns darüber hinaus kulturell und gesellschaftlich einbringen. Das neu entstehende Viertel von Beginn an beleben, bereichern und im besten Fall auch ein Stück weit prägen. Wir wollen Lücken füllen, flexibel und unbürokratisch die Herausforderungen des Viertels angehen und uns nützlich machen. Ob mit einem Kultur-Café, einer kleinen Weinbar, Hausaufgabenhilfe, Fahrradwerkstatt, Waschsalon, einem Späti, Stadtteilkino, einer freien Bühne, Co-Working-Spaces oder all dies zusammen … unsere Fantasie ist groß und unsere Motivation auch.
Unser Projekt soll möglichst unterschiedlichen Menschen Heim und Heimat bieten. Wir wollen es dem Kapitalmarkt dauerhaft entziehen - es soll nicht Gegenstand von Spekulation und Renditedenken werden.

Story / Wie es dazu kam, was wir vorhaben.
Das Architekturbüro Präger Richter www.praegerrichter.de
aus Berlin hat 2018 mit seinem Entwurf eines genossenschaftlichen Miethauses bei der Ausschreibung der Stadt Frankfurt, dem Architekturmuseum und der ABG – »Wohnen für Alle: Neues Frankfurt 2018« für aktuell realisierte, bezahlbare und gute Wohnbauprojekte in Europa – eine Auszeichnung erhalten. Wir haben die Möglichkeit genutzt, uns mit diesem Entwurf für das Konzeptverfahren im Hilgenfeld zu bewerben. Das Konzeptverfahren vergibt städtische Flächen nicht nach dem Prinzip der höchsten Gebotes sondern dem des besten Konzeptes. Es soll dem wachsenden Bedarf nach innovativen Wohnformen angesichts veränderter Lebensmodelle, Wohnbiographien und des demographischen Wandels gerecht werden. Wir sind im Sommer 2019 eher zufällig auf dieses Projekt gestoßen und haben uns spontan dazu entschlossen, diese Gelegenheit zu nutzen und ein soldarisches Wohnprojekt Wirklichkeit werden zu lassen. Im Vergabeverfahren durch die Stadt Frankfurt im Juli 2019 wurden uns 5.000 qm BGF zugesprochen.

Wir sehen unsere Engagement als Chance, das Viertel von Beginn an mitzuprägen und zu beleben. Als Chance, einer Gemeinschaft von selbstbestimmten Persönlichkeiten Sicherheit und Freiräume zu bieten. Wir glauben daran, dass mehr Gemeinschaftlichkeit der Stadt viele neue spannende Möglichkeiten eröffnet.
Anette, Benjamin und Johannes


Unser Haus / Wie wir wohnen wollen.
Wir wollen ein Haus bauen, bewohnen und bespielen, das ein Gewinn für das gesamte Viertel sein soll. Mit Kulturangeboten, Co-Working-Spaces, Geschäften und Gemeinschaftsräumen, die sowohl uns Bewohnern als auch den Menschen in der Nachbarschaft vielfältige Möglichkeiten bieten. Der ursprüngliche Entwurf der Architekten umfasst insgesamt 6.800 qm BGF auf vier Etagen, die sich aus ca. 4.500 qm Wohnfläche (Wohnungen, Wohngruppen und Lofts) und ungefähr 2.300 qm gemeinschaftlichen und gewerblich nutzbaren Flächen zusammensetzen. Geplant sind Wohngruppen für Hilfseinrichtungen, verschiedene Arbeits- und Atelierräume, Gastronomie sowie Kino/Theater oder Multifunktionsraum, Keller- und Nebenräume sowie ein großer Dachgarten und weitere Freiflächen, die allesamt gemeinsam genutzt werden sollen.

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Das Hilgenfeld / Lage, Größe, Entwicklung
Diese alte Gewannbezeichnung stellt den Namen eines Neubaugebietes im Norden Frankfurts dar, das an der S-Bahn-Haltestelle Frankfurter Berg, zwischen Homburger Land- und Bonameser Straße liegt. An dem dafür besonders geeigneten Standort soll auf ungefähr 17 Hektar Ackerland ein Wohngebiet mit 850 neuen Wohneinheiten und ergänzender Infrastruktur sowie ökologischen Qualitäten entstehen. Den größten Teil des Energiebedarfs im Viertel, das einmal um die 2.000 Menschen bewohnen könnten, sollen geothermische Anlagen decken.
In moderner zeitgemäßer Bauweise, ressourcenschonend und umweltgerecht. Darunter sind vier Baufelder, die für gemeinschaftliche Wohnprojekte verschiedener Art und Größe vorgesehen. Diese Projekte sollen die Verschiedenheit des Viertels, seine Diversivität und den verbindenden und inklusiven Aspekt des Viertels stärken.


Die Förderung von Gemeinschaftlichkeit, die Verbindung moderner Lebensformen mit zeitgemäßen Arbeits- und individuellen Lebensentwürfen zu verbinden, wäre eine schöne Aufgabe für die nächsten zwei, drei Jahrzehnte.
Andrea & Peter.


Mitmacher*innen gesucht.

Wir veranstalten einmal pro Monat an verschiedenen Orten in Frankfurt einen Abend für Menschen, die sich für unsere Projekt interessieren und sich mal unverbindlich informieren möchten.

Sollten Sie daran teilnehmen wollen und sich für unser Projekt interessieren, dann wenden sich bitte an:

Mail an Ingeborg

Mail an Peter

 

 

Wir glauben daran, dass mehr Gemeinschaftlichkeit der Stadt viele neue spannende Möglichkeiten eröffnet. Andreas & Fred


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„Es reizt uns besonders, dieses Projekt gemeinsam mit einer Gruppe von kreativen und mutigen Menschen zu planen und zu realisieren. Denn Kreativität bedeutet auch immer Mut. Mut, Gefühle zum Ausdruck zu bringen, Mut, die Meinung der anderen zu erfahren und vor allem, Mut, etwas zu wagen.”
Heidi & Christian


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Wir wollen das Hilgenfeld zu einem attraktiven, lebenswerten Wohngebiet machen.
Birgit